Archiv: 2017

01.12.2018: Die tapferen Vorstandsmitglieder am 1. Adventssamstag

Trotz wenig einladendem Wetter waren am 1. Adventssamstag die tapferen Vorstandsmitglieder des Fördervereins Christuskirche Andernach e. V. mit einem Infostand am alten Rathaus beim diesjährigen Weihnachtsmarkt vertreten. Auch wenn sich der Besucherstrom in Grenzen hielt, konnte doch noch ein guter Umsatz mit kleinen Präsenten, Gebäck, Marmeladen und Waffeln zugunsten der Sanierung der Christuskirche gemacht werden, einiges kam auch durch den Verkauf von symbolischen Dachschindeln in die Kasse. Der Dank gilt allen Spendern und Förderern des Vereins.

20.10.2018: Eifeldinner mit Musik: Benefizessen in der Christuskirche

Am 20. Oktober hatte der Förderverein Christuskirche Andernach e. V. zu einem Benefizessen abends in die Kirche selbst eingeladen. 80 Gäste hatten sich zu dem angekündigten Eifeldinner eingefunden. Nach dem Sektempfang im Kreuzgang begrüßte dann im illuminierten Kirchenraum selbst der 1. Vorsitzende Dr. Wolfram Haymann die Teilnehmer an den festlich gedeckten Tischen.

Er wies in seiner Ansprache auch auf die Zwecke des Vereins, die Unterstützung bei der Renovierung der Christuskirche hin. Ein 5-Gang-Menü mit regionalen Produkten unter dem Motto „Eifel“ (bekannte Eifelgerichte neu gedeutet) wurde aufgetragen, begleitet von Weinen der näheren Umgebung und anderen Getränken. Das von einem Andernacher Cateringunternehmen zubereitete und servierte Essen fand großen Anklang, wie aus der allgemeinen Stimmung, aber auch aus einzelnen Stimmäußerungen hervorging. Das galt auch für die Musik, die zwischen den einzelnen Gängen erklang. Violine (Gangolf Krause) und Klavier (Helmut Freise) boten einige mehr oder weniger bekannte Stücke aus der Salonmusik um 1900 dar. Ein feiner und erfreulicher Abend für alle Beteiligten, hinter dessen Vorbereitung viel Arbeit steckte, für die allen Helfern und Helferinnen auch hier noch einmal gedankt sei.

23.09.2018: Raumklänge – Klangräume auch in Andernach: Ein phantastisches Konzert

Am 23. Sept. hatte der Förderverein Christuskirche Andernach e. V. eingeladen zu einem Dachkonzert mit dem Neuwieder Kammerchor unter der Leitung von Thomas Sorger. Der Chor hatte sich bereit erklärt, ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins und damit der Sanierung der alten gotischen Christuskirche Andernachs zu geben. Das fast messemäßig aufgebaute Konzert mit Chorwerken alter und neuer Meister begeisterte die etwa 100 Besucher restlos. Vor allem das Konzept, den Kirchenraum in die musikalische Gestaltung miteinzubeziehen, machte immensen Eindruck. Die Sänger und Sängerinnen gruppierten sich immer wieder neu an verschiedenen Stellen der Kirche, einmal sogar indem sie dynamisch während des Gesangs die Singplätze wechselten und damit die verschiedenen Stimmen aus wechselnden Richtungen erschallen ließen.

Diese Variabilität gestattete ein Konzert ohne Pause, was die Abfolge der einzelnen Stücke auch nahelegte. „Locus iste“ von Bruckner war gewissermaßen ein Introitus vor der Begrüßung durch den Hausherrn Pfarrer Jürgen Gundalin, Dann folgten Motetten von Heinrich Schütz und Gustav Holst (achtstimmig!), ein Kyrie und ein Gloria von Frank Martin, das Alleluja von Eric Whitacre und das Sanctus aus der Messe pour double Chor von Frank Martin. Eine Chorimpro-visation von Knuth Nystadt über den Bach`schen Choral „Komm süßer Tod“ machte wohl den meisten Eindruck. Das „Agnus dei“ (von Frank Martin) durfte jetzt natürlich nicht fehlen, dargeboten als Fassung für die Orgel vom Kantor Thomas Sorger. Passend zum Eingangsstück machte ein Hymnus für achtstimmigen Chor und Orgel, „Te lucis ante terminum“ von Henry Gardiner, den Abschluss. Lang anhaltender Beifall war der Dank des Publikums, die Abschluss-worte und der Dank des Vorsitzenden des Fördervereins, Dr. Wolfram Haymann, fehlten selbstverständlich nicht.

01.07.2018: Reichlich lohnende Arbeit bei „Andernach schmeckt“

Auch der Förderverein Christuskirche Andernach e. V. beteiligte sich am 1. Juli an „Andernach schmeckt“.
Für die Vorstandsleute des Vereins und ihre Helfer rund um die ehemalige Vorsitzende Silke Nickel und den jetzigen Vorsitzenden Wolfram Haymann gab es jede Menge Arbeit. Im grünen Außenbereich zwischen Christuskirche und Schlossgarten wurden verschiedene Essen und Cocktails angeboten, im Gemeindesaal reichlich Kuchen und Kaffee. Zwischen 11 und 16 Uhr wurden die Angebote nahezu pausenlos nachgefragt. Allen Mitarbeitern und Helfern sei auf diesem Weg noch einmal gedankt für den ehrenamtlichen 9-Stunden-Tag (mit Auf- und Abbau aller Anlagen), der sich aber für die Vereinskasse und somit letztlich die Christuskirche gelohnt hat, denn der Erlös wird ja in den Erhalt des gotischen Denkmals Andernachs investiert werden.

27.06.2018: Ein kleines, aber feines Chorkonzert in der Christuskirche

Am vergangenen Mittwoch war zu einem außerplanmäßigen Dachkonzert in der Christuskirche der Ewell Castle Chapel Choir zu Gast. Dieser Jugendchor aus England trat auf eigenen Wunsch hin hier in Andernach auf. Offenbar hat es sich in den entsprechenden musikalischen Kreisen auf der Insel herumgesprochen, dass man schon mal ganz gut zwischendurch in der Bäckerjungenstadt auftreten kann, nämlich zwischen den Konzerten in den Großstädten am Rhein.

Als Hausherr begrüße Pfr. Jürgen Gundalin die Gäste und Zuhörer, die Chorleiterin sprach einige einleitende humorvolle Worte.

Unter der Leitung von Victoria Edwards sang der Chor einer höheren Schule mit Schwerpunkt Musik aus dem Norden Londons mehrstimmige Chorwerke geistlicher Art aus dem 20. Jahrhundert. Die Schüler und Schülerinnen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren bewältigten die ausgewählten Werke in ansprechender Weise, wobei besonders die Gestaltung der leisen und leisesten Partien Eindruck machte. Den Anfang machte ein Sanctus from „The Armed Mar`by“ von Karl Jenkins, gefolgt von „The Seal Lullaby“ von Eric Whittaker. „Mother of God, here I stand“ von J. Taverner stand als Drittes auf dem Programm, und als Höhepunkt gab es das spätromantische Werk „Cantique de Jean Racine“ von G. Faure. Zum Schluss erfreute noch ein „Better is peace“ die Zuhörer. Gesungen wurde mal mit, mal ohne Klavierbegleitung, und einmal kam eine Trommel untermalend zum Einsatz. Leider waren nur etwa 40 Zuhörer erschienen, lag es nun am Wetter oder am nachmittäglich-deprimierenden Fußballspiel, diese gaben aber wie gewohnt reichlichen Beifall. Auch wenn der Eintritt frei war, kam dann durch Spenden am Ausgang noch etwas in die Kasse des Fördervereins, die ausschließlich dem Erhalt der Kirche selbst zu Gute kommt.

10.06.2018: 2. Dachkonzert der Saison

Am 10. Juni veranstaltete der Förderverein Christuskirche sein 2. Dachkonzert des Jahres. Geboten wurde ein Konzert mit Kammermusik aus dem 18. bis 20. Jahrhundert. Nach der Begrüßung durch den Presbyter Andreas Schulte stellte der Vorsitzende des Vereins Dr. Wolfram Haymann kurz das Programm und die Musiker vor. So konnte der Soloflötist Stefan Hiby aus Neustadt an der der Saale für den Abend gewonnen werden. Mit von der Partie waren noch der Violinist Gangolf Krause aus Koblenz und Helmut Freise (Andernach) am Klavier, beide dem Publikum schon bekannt.

Die 1. Programmhälfte war ganz dem 18. Jahrhundert gewidmet. Einleitend war ein fein abgestimmtes Duo für die seltene Kombination Flöte und Violine von Telemann zu hören. Es folgte ein weiteres Duo, die Sonate für Flöte und Klavier in g-moll von Bach, die wegen ihrer angenehmen Melodik und ihrem gleichberechtigtem Miteinander beider Instrumente so beliebt ist. Im Anschluss musizierten die drei Spieler gemeinsam: eine viersätzigen Sonate des im 18. Jahrhundert berühmten Flötisten J. Quantz. Als letztes vor der Pause die Duo-Kombination mit Violine und Klavier: Die zweisätzige Sonate in G-Dur (KV301) von W.A. Mozart. Auch hierin agieren die beiden Instrumente als gleichberechtigte Partner, das Klavier übrigens wie schon bei den Barockwerken ganz ohne Pedal gespielt.Ganz offensichtlich hatten die Musiker ihr Spiel dem Kirchenraum, der ja leicht zum Widerhall neigt, in den Tempi und Phrasierungen angepasst, sodass die Instrumente in ihrer Eigenart, aber auch in ihrem Miteinander mit feiner Tongestaltung deutlich zu vernehmen waren.

Nach der Pause, in der den Hörern Erfrischungen geboten wurden, dann ein Höhepunkt des Abends: Das schwedische Konzert für Flöte von Wilhelm Popp, einem bekannten Flötisten des 19. Jahrhunderts, in dem der Flötist seine eindrucksvollen Solokadenzen im Rahmen melodiös-romantischer Musik vorstellen konnte. Da das Klavier hier quasi den Orchesterpart übernehmen musste, war auch der Begleitsatz voller und wuchtiger gesetzt. Ein zartes Larghetto für Violine und Klavier von A. Dvorak setzte eine beruhigende Zäsur, worauf Stefan Hiby mit einem Flötensolo „Piece pour flute seule“ von Jacques Ibert (20. Jahrhundert) sein großes Können, gepaart mit einem sehr sensiblen weichen und innigen Ton, unter Beweis stellen konnte. Zum Abschluss ein eingängiger Walzer für das gesamte Trio von Schostakowitsch, der dann auch noch mal als Zugabe wiederholt werden musste. Langer und anhaltender Beifall des Publikums, auch wurde seitens des Vereinsvorsitzenden natürlich als Anerkennung ein Weinpräsent überreicht. Herr Wolfram Haymann sprach seinen vollen Dank aus und warb um Unterstützung für den Erhalt der Christuskirche. Ein kleiner Wermutstropfen fiel doch auch in den ansonsten gelungenen Abend: Man kann sagen, das Konzert hätte ein paar mehr Besucher verdient gehabt. Es gab mehrere Parallelveranstaltungen, das schwüle Wetter tat hier noch sein Übriges. Das eine könnte man demnächst berücksichtigen, das andere wohl nicht.

21.04.2018: Frühlingsstand bei gutem Wetter ein Erfolg

Am 21. April konnte der Förderverein Christuskirche Andernach e. V. wieder einmal einen erfolgreichen Frühlingsstand hinlegen. Die ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitglieder erzielten mit ihrem Angebot an süßem wie herzhaftem Gebäck sowie natürlich mit dem Verkauf von Kaffee, Waffeln und diversen Getränken ein finanziell solides Ergebnis, auch wenn bei durchaus angenehmem Wetter der Besucherstrom nur mäßig vorbeifloss.

Der Vorstand bedankt sich hiermit auch einmal öffentlich bei allen treuen Mitgliedern und Förderern des Vereins für ihre tatkräftige Hilfe zum Erhalt der Andernacher Christuskirche.

09.03.2018: Ein Abschied auf der Jahresmitgliederversammlung

Am 9. März hielt der Förderverein Christuskirche Andernach e. V. seine diesjährige Mitgliederversammlung ab, auf der es neben den fälligen Neuwahlen des Vorstands leider eine sehr zu bedauernde Verabschiedung gab. Zunächst referierte die Vorsitzende Frau Silke Nickel über die zahlreichen Veranstaltungen des Vereins in 2017:
Zwei Infostände, Teilnahme an „Andernach schmeckt“, drei Dachkonzerte und das große Lutheressen im Herbst. Der Kassenwart Volker Stähle erläuterte den Kassenbericht. Auch in 2017 konnten über 13000 Euro erwirtschaftet werden und so der Gemeinde fast 10000 Euro für zwei die Christuskirche betreffende Erneuerungsprojekte überreicht werden.

Nach dem Prüfungsbericht der Kassenprüfer konnten Vorstand und Kassenwart entlastet werden. Die Neuwahlen der Vorstandes folgten mit diesem Ergebnis:
1. Vorsitzender:   Dr. Wolfram Haymann
Stellvertreter:   Dieter Rollmann und Martin Fuchs
Kassenwart:   Volker Stähle
Schriftführer:   Helmut Freise
Beisitzer:   Christel Ressler und Anne Weyer.

Nach wie vor liegt die musikalische Leitung in den Händen von Frau Ute Winkler-Jahn. Als Kassenprüfer fungieren in den nächsten Jahren Karin Schnick und Jan Breuer. Als Hausherr referierte Pfr. Jürgen Gundalin kurz über die sehr hohen Kosten für die Erneuerungen am Kirchendach in den nächsten Jahren, wies aber auch darauf hin, dass immer wieder mal in anderen Bereichen kleinere Reparaturen oder Anschaffungen nötig werden, für die die Hilfe des Vereins gerne gesehen wird.Wirtschaftsplan und Terminübersicht für 2018 bildeten den Abschluss des offiziellen Teils. Hier wären vor allem die drei Dachkonzerte am 6. Mai, am 10. Juni und am 25. Aug. zu nennen. Der nächste Termin ist der Infostand am Funkenbrunnen am 21. April.

Mit großem Bedauern musste Frau Nickel mitteilen, dass sie aus ganz persönlichen Gründen nicht mehr für ein Vorstandsamt kandidieren könne. Sie dankte allen Mitarbeitern und Helfern im Verein und in der Gemeinde für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit in den sechs Jahren seit Gründung des Vereins. Herr Rollmann spricht für den Verein und alle seine Mitglieder Frau Nickel einen ganz großen Dank für ihre unermüdliche Arbeit bei all den vielen Veranstaltungen aus, die der Verein in den letzten Jahren zustande bringen konnte. Sie sei „Herz, Kopf und Seele des Vereins“ gewesen und habe es insbesondere geschafft, alle „Mitstreiter“ immer wieder zu motivieren. Auch Pfr. Gundalin dankte Frau Nickel im Namen der Gemeinde für die zahlreichen von ihr initiierten Aktivitäten, für ihre „Kreativität und Energie“. Zum Abschied gab es von beiden Seiten natürlich noch Blumenarrangements und Geschenke.

Spendenkonto: IBAN: DE89   5765 0010 0098 0339 39 BIC: MALADE51MYN (KSK Mayen) oder: IBAN: DE05 5776 1591 0527 6997 00 BIC: GENODED1BNA (VoBa RheinAhrEifel) Stichwort jeweils: Christuskirche
Förderverein Christuskirche Andernach e.V.
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